MEISTER 2015 und VIZEMEISTER 2014 DRX RallycrossCup
MEISTER 2015undVIZEMEISTER 2014DRX RallycrossCup

News

Die DRX zu Gast in Belgien

Die Lieblingsstrecke von Philipp

Am 9./10. September fahren wir im Rahmen der Belgischen Rallycross-Meisterschaft ein Rennen zur DRX auf der schönen Strecke am Duivelsberg in Maasmechelen.

Gemeldet haben 19 Teilnehmer in der Klasse SuperNational.

Insgesamt haben sich 41 Starter in Belgien eingeschrieben.

 

Estering 2017

Das Rennen am Estering ist bereits über eine Woche her,

aber trotzdem lässt es mich nicht locker.

 

Aber erstmal zum Rennen an sich.
Auch in Buxtehude mussten wir wieder mit unserem Seriengetriebe antreten und bei über 20 Startern in der Klasse wären wir schon froh gewesen ins Semifinale zu kommen. In den ersten Heats zeigte sich wieder unser Problem am Start. Durchdrehende Reifen oder eine "hüpfende" Vorderachse machten einen guten Start unmöglich. Zumindest auf der Strecke lief es besser.

Die Rundenzeiten wurden von Lauf zu Lauf besser, aber trotzdem hatte ich noch meine Probleme mit dem Estering. Als 16. konnte ich mich dann gerade noch für das Semifinale qualifizieren.

Damit war zumindest das Ziel für das Wochenende erreicht.
Nach einer Unterredung mit einem Estering Profi (danke nochmal)

war zumindest in der Theorie die perfekte Linie für den Estering gefunden. Durch ein sehr spannendes Semifinale und einer schönen Jagd mit Arne Friskovec konnte ich zwar meine Rundenzeit um

1 Sekunde verbessern und den fünften Platz im Semi sowie den

10. Platz im Gesamt einfahren, aber ich habe immer noch keine

richtige Linie für den Estering.

Im Großen und Ganzen sind wir mit dem Wochenende zufrieden,

aber mich persönlich stört es, wenn ich nicht ordentlich fahre.

Dafür fehlt einfach noch mehr Training mit dem Auto.
Für die letzten beiden Rennen habe ich ein besseres Gefühl und

freue mich bereits auf meine Lieblingsstrecke in Belgien.

Bis dahin wird geschraubt und trainiert.

Philipp
 

Hallo zusammen,

das Ende des Jahres hat auch das Ende unserer Emma gebracht. Wir haben sie geschlachtet und bieten nun die Einzelteile zum Verkauf an. Falls jemand noch Interesse an z.B. einem Polo 6n Käfig, einer schärferen Nockenwelle oder Reifen und Felgen hat, der meldet sich bitte bei uns.
Der Rest von Emma wurde jetzt verschrottet. Wir hatten 3 schöne Jahre zusammen und sie führte ein langes Rallycrossleben.
Nun beginnt aber endlich die Geschichte unserer Französin Brigitte.
Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und einen schönen Rutsch ins neue Jahr und hoffen euch alle auf der Rennstrecke wiederzusehen.

Belgien 10./11.09.2016

Das letzte Rennen der Saison fand auf meiner Lieblingsstrecke, dem Duivelsberg in Massmechelen, Belgien, statt und sollte für uns leider mit einer Lehrstunde enden.

Wie in jedem Jahr ist das Rennen in Belgien eine 1-Tagesveranstaltung und findet nur am Sonntag statt. Wir reisten trotzdem schon am Freitag an, da sich am Samstag eine regionale Meisterschaft angeguckt werden konnte. Den Peugeot wollten wir erst ausgiebig testen und haben deshalb unsere Emma mitgenommen.
In den Vorläufen fuhren wir zusammen mit der belgischen Meisterschaft, wobei wir dabei in 2 Klassen, unter 2000ccm und über 2000ccm, aufgeteilt wurden. Aus den Rennen im letzten Jahr wussten wir, dass die Belgier aggressiver fahren als die Deutschen und es zu mehr Blechkontakten kommt. Trotzdem sollte nicht ein Belgier unser Wochenende beenden...
Das freie Training am Samstag abend und Sonntag früh lief für uns sehr zufriedenstellend. Wir hatten ein gutes Setup und eine gute Pace für unser kleines Auto gefunden und landeten wieder einmal im Mittelfeld. Auch in den Vorläufen konnte ich mich gut durchsetzen, trotz kleinerer Rempeleien. Wir landeten dann auf Rang 6 in der DRX Wertung und hatten eine gute Chance auf das Finale.
Am Start dann wieder das übliche Problem. Auf Platz 3 startend konnte ich die Innenbahn nicht zumachen und Jannik Riese schlüpfte durch. Nick Snoeys war hinter mir und folgte mir in die Jokerlap. Jannik konterte in der folgende Runde und war durch einen Verbremser meinerseits dann doch wieder vor mir. Auf den schnellen Passagen war Jannik einen Tick schneller, aber in den engen Kurven kam ich immer ran, klebte an seiner Stoßstange aber kam nicht vorbei. In der vierten Runde fuhr Jannik Kampflinie, ich versuchte es außen herum, wurde dann unsanft von Nick Snoeys hinten auf der Ecke angestoßen und dreht mich in die Leitplanke. Das war dann der letzte Platz im Semifinale und meine Chance für ein Finale mit unserer Emma war vorbei.
Es wäre ein schöner Abschluss geworden, aber durch diese unfaire Aktion wurde nichts daraus.

Vielen Dank an meinen Sponsor Jürgen Löhr und seine Frau für die vor Ort Unterstützung und natürlich auch an unseren Besuch aus Rietberg und das gesamte Team.

Im nächsten Jahr kommt dann wirklich der Peugeot.

„Man ist nicht gezwungen, den Vordermann zu überholen!“ - Der Berliner Rennfahrer Philipp Weidinger über die Faszination Rallycross

Als 2015 auf dem Lausitzring im Süden Brandenburgs zum ersten Mal die Deutsche RallyCross Meisterschaft Station machte, waren die Zuschauer fasziniert von dem, was ihnen geboten wurde: spektakulärer Motorsport, packende Tür-an-Tür-Duelle und frisierte Tourenwagen an der Belastungsgrenze. Dazu sommerlich heiße Temperaturen, die die Rennen zum Härtetest für Fahrer und Autos machten. Keine Frage, der Auftritt auf der extra dafür neu errichteten Piste im Turn 1 des Lausitzringes konnte die Zuschauer für diese hier in der Region noch relativ unbekannte Motorsportdisziplin begeistern.

 

Einer der tollkühnen Piloten ist Philipp Weidinger. Der 26jährige BWL-Student startet für die Private Renngemeinschaft Spandau e.V. im ADAC. Zum Rallycross ist er eher zufällig gekommen. „Der ADAC Berlin-Brandenburg wollte ein Rallycross-Rennen veranstalten und hat unseren Verein gefragt, ob wir die Organisation in Groß Dölln übernehmen könnten. Zunächst hatte ich das Projekt als Offizieller im Orga-Büro begleitet. Irgendwann fragte mich mein Papa, ob ich nicht selber mitfahren möchte“, erinnert sich Philipp an seine Anfänge als Rallycrosser. Das war vor etwa drei Jahren. Zuvor war Philipp Weidinger ziemlich erfolgreich im Slalomsport unterwegs, wurde zweimal „Slalom Youngster Cup“-Meister. Auch ein Jahr im „Dacia Logan Cup“ steht in seiner Vita.

 

Vor zwei Jahren wechselte Philipp zum Rallycross, wurde 2014 Vize-Meister im DRX-RallyCross Cup und gewann 2015 den Titel. 2016 stieg er in die Klasse der „Super National“ auf. Hier finden sich sowohl Front- und Heckantriebler als auch Fahrzeuge mit Turbo- oder Saugmotoren wieder. Klassen wie DRX RallyCross Trophy, DRX Rallycross Cup oder Super 1600 sind stärker reglementiert.

 

Aber was macht Rallycross für Fahrer und Zuschauer so interessant? Philipp Weidinger kennt das Erfolgsgeheimnis: „Es ist die Kombination aus Asphalt- und Schotterpassagen. Man muss auf beiden Oberflächen schnell sein. Und man fährt im Gegensatz zum reinen Rallyesport nicht gegen die Zeit, sondern im Pulk Mann gegen Mann.“

 

Im Pulk – das heißt, meist 5 bis 8 Fahrer absolvieren kurze Läufe, die Heats. Eine Rennrunde ist etwa einen Kilometer lang und muss maximal siebenmal absolviert werden. Überhaupt ist Rallycross für den Laien zunächst etwas ungewohnt. So gibt es neben dem Freien und dem Zeittraining an jedem Rennwochenende drei Qualifikationsläufe. Im ersten Lauf erfolgt die Startaufstellung entsprechend der Trainingszeiten. Für jede Platzierung in Lauf 1 gibt es Punkte, aus denen ein Ranking ermittelt wird. Im zweiten Lauf starten die Fahrer auf den ungeraden Punkterängen (also die Plätze 1, 3, 5, 7 usw.) sowie die Fahrer auf den geraden Punkterängen (2, 4, 6, 8 usw.) gegeneinander. Die in Lauf 2 erzielten Punkte werden zu den bisherigen addiert und es ergibt sich eine neue Reihenfolge. Die Startaufstellung für Lauf 3 ergibt sich wiederum aus den geraden und ungeraden Platzierungen. Die Punktbesten nach drei Vorläufen ermitteln dann im Finale den Tagessieger.

 

Eine Besonderheit beim Rallycross ist die Joker-Runde, die jeder Fahrer einmal pro Lauf durchfahren muss. Meist handelt es sich dabei um eine kleine Schleife oder Schikane, die in die normale Rennstrecke integriert ist. Ähnlich wie der Boxenstopp und die richtige Boxenstrategie beim Tourenwagen- oder Formel-Rennsport kann der Zeitpunkt, wann der Fahrer die Joker-Runde absolviert, über Sieg oder Niederlage entscheiden. „Wenn ich nach dem Start vorn bin, nehme ich die Joker-Runde in der letzten Umfahrung. Sollte ich jedoch den Start verschlafen und Fahrzeuge vor mir haben, fahre ich gleich zu Beginn die Joker-Runde, um anschließend freie Strecke zu haben und das maximale Tempo zu fahren, das mein Fahrzeug hergibt“, verrät Philipp die beste Strategie. Man sei nicht unbedingt gezwungen, den Vordermann zu überholen, wichtiger sei es, bei möglichst freier Strecke den Parcours am schnellsten zu durchqueren.

 

Das Reglement erlaubt es auch, an den Fahrzeugen herumzuschrauben. Man darf das Fahrwerk oder das Steuergerät verändern, auch der Einbau leichter Plastikteile ist erlaubt. Die Motoren sind allesamt getunt. Philipps Rennbolide ist ein Peugeot 206 RC mit etwa 200 PS. Wie schnell sein Fahrzeug ist, kann Philipp nicht so genau sagen: „Das Fahrzeug wurde noch nie ausgetestet. Und da wir kein Tachometer im Auto haben, weiß ich auch nicht, wie schnell ich bin. Aber es geht auch nicht so sehr um Höchstgeschwindigkeit, sondern darum, am schnellsten aus den Ecken und Kehren heraus zu beschleunigen und sich so einen Vorteil im Rennen zu verschaffen.“

 

Der Berliner betreibt seinen Rennsport als Hobby. Das siebenköpfige Team, das sich um Fahrer und Fahrzeug kümmert, besteht aus Familie und Freunden. Philipps Vater Gerd Weidinger ist Vorsitzender der Privaten Renngemeinschaft Spandau, Teamchef bei Weidinger Motorsport und Rennleiter der Rennen auf dem Lausitzring. Um die Verpflegung am Rennwochenende kümmert sich Philipps Mama. Hinzu kommen die beiden Mechaniker Mark-Anton Schubert und Carsten Liebtrau. Die Kosten für eine Saison kann man schlecht beziffern – die Arbeitsstunden sind nicht gezählt, oft wird bis spät in die Nacht am Rennauto repariert. Bei den hochgezüchteten Motoren ist nach jedem Rennen ein Motorencheck notwendig. Und bei den heißen Duellen auf der Strecke und den Belastungen durch den Untergrund gehen auch schon mal einige Teile kaputt, die erneuert werden müssen.

 

Philipps Lieblingsstrecke ist der Parcours auf dem Lausitzring: „Die Strecke ist länger als andere Kurse, außerdem fahren wir auf richtigem Rennasphalt. Die eingebaute Sprungkuppe ist einzigartig und es gibt schnelle und langsame Ecken“, schwärmt er. Ausgerechnet auf dem Lausitzring ging beim ADAC Track Day, der für Test- und Einstellfahrten gedacht ist, sein Fahrzeug kaputt. Und das eine Woche vor dem Start in die neue Saison. So musste er beim ersten Rennen auf sein Vorjahresfahrzeug, einen VW Polo, ausweichen, welcher natürlich in der neuen Klasse hubraumtechnisch deutliche Nachteile gegenüber den anderen Fahrzeugen hat.

 

Überhaupt sind Trainings- und Testmöglichkeiten sehr begrenzt. Da die Rennfahrzeuge keine Straßenzulassung besitzen, bleibt den Fahrern nur, offizielle Trainingstage zu nutzen oder man hat das Glück und darf auf Privatgelände testen.

 

Erst in den vergangenen Jahren ist Rallycross in Berlin und Brandenburg populär geworden, allerdings ist es immer noch eher Breiten- als Profisport. In der WorldRX, der FIA World Rallycross Championship, fahren die großen Namen: DTM-Pilot Mattias Ekström (Schweden), Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb (Frankreich) oder auch der mehrfache Medaillengewinner der X-Games Ken Block (USA), der im amerikanischen Pendant zur WRX, der Global Rallycross Championship GRC, startete.

 

Ein Start in diesen internationalen Serien wäre für Philipp Weidinger ein Traum. Bis dahin konzentriert sich Philipp auf seine Rennen in der „Super National“-Klasse, die er irgendwann mal als Meister beenden möchte. „Wenn Sponsoren mitspielen, ist das Ziel sicherlich realistisch. Ich denke, fahrerisches Vermögen ist vorhanden, um mithalten zu können“, zeigt sich Philipp Weidinger optimistisch. Für die aktuelle Saison sind seine Ziele bescheidener. „Es gibt viele starke Fahrer und Autos in dieser Klasse. Eine Platzierung in den TOP 3 dürfte für mich schwierig werden. Ich will aber im oberen Mittelfeld, etwa Platz 5 oder 6 einkommen.“

 

Dass diese Einschätzung nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigte sich bereits am ersten Rennwochenende auf dem Lausitzring. Trotz 50 PS weniger Leistung als seine Konkurrenten konnte sich Philipp von Lauf zu Lauf steigern und erreichte schließlich das Halbfinale. Damit war das selbstgesteckte Ziel erreicht, aber durch eine taktisch kluge Fahrweise und Fehler der anderen Fahrer schaffte Philipp den Einzug ins Finale, wo er für alle überraschend mit Platz 3 seine erste Podiumsplatzierung in der neuen Klasse erzielte.

 

Ob sich dieser positive Trend in den nächsten Rennen fortsetzt, wird sich zeigen. Neben dem Rennen auf dem Lausitzring stehen noch Läufe auf dem Grundautalring, Estering Buxtehude, Ewald-Pauli-Ring Schlüchtern und in Maasmechelen (Belgien) auf dem Programm. Abgerechnet wird am Jahresende, wenn die Meisterschaft beendet ist. Gut möglich, dass dann ein Berliner ganz vorne mitmischt.

Schlüchtern 09./10.07.2016

Auch in Schlüchtern mussten wir nochmal mit unserem Polo fahren, da wieder die falschen Ventile für den Peugeot geliefert wurden. Trotzdem haben wir das beste daraus gemacht.

 

In Schlüchtern zu fahren macht jedes Mal Spaß. Die Strecke ist an einem Hang erbaut und geht deshalb ständig hoch und runter. Auch gibt es mehrere schnelle Kurven und kurze Geraden. Leider zeigte sich auch wieder die fehlende Leistung. In der bergauf Passagen und beim Herausbeschleunigen kam ich kaum hinterher.

 

Wie auch in den Läufen zuvor landeten wir im Mittelfeld und ich hatte im 2. und 3. Heat spannende Duelle mit Florian Viehmann. Vielen Dank dafür so macht Racing doch Spaß. Wir schafften es ins Semifinale und dort traf ich auf die Herren Völzer, Huschenbett, Petereit und Rusczynski. Swen Petereit fuhr ein unglaubliches Wochenende. Während wir uns in Gründau noch duelliert haben, konnte ich in Schlüchtern nicht mithalten. Somit fuhr ich vom Start an nur hinterher und habe mich von einem tanzenden Alfa ziehen lassen. Somit reichte die Gesamtzeit wenigstens noch für Rang 9.

 

Damit sind wir wieder sehr zufrieden und hoffen nun das endlich die richtigen Teile für den Peugeot kommen und wir doch noch in Belgien mit dem neuen Auto starten können.

Gründau 13./14.05.2016

In Gründau starteten wir mit dem Polo, da die Kolben für den Peugeot immer noch nicht lieferbar waren, aber das Wochenende begann am Freitag sehr vielversprechend; es regnete in Strömen. Leider war dies dann aber der einzige Regen von Bedeutung für uns.

 

Im Großen und Ganzen sind wir mit Platz 11 auf dem kleinen Auto sehr zufrieden. Wieder hat sich die fehlende Leistung am Start bemerkbar gemacht. Trotz guter Reaktionen und einer aussichtsreichen Startposition in den Heats konnte ich den Platz nicht halten. Auch ein Überholen während des Rennens war schwierig. In den Kurven kam ich zwar heran, aber durch die enge Strecke ist überholen schwierig und auf der Geraden zogen die Fahrzeuge wieder einige Meter davon.

 

Trotzdem hat es viel Spaß gemacht. Ich konnte mich wieder mit den Herren Huhn und Petereit duellieren und Herrn Friskovec mit einem gewagten Manöver überholen.

 

Zum nächsten Rennen am Estering wird der Peugeot hoffentlich fertig sein und ich kann euch einen spannenderen Bericht vom Wochenende präsentieren.

 

Bis dahin.

 

Philipp

Erster Lauf 2016 am Lausitzring

Ein unglaubliches Wochenende geht zu Ende. Eigentlich hatten wir höchstens mit dem Semifinale gerechnet, am Ende kam doch ein 3. Platz heraus. Aber fangen wir von vorne an.

 

Eine Woche vor dem ersten Rallycrosslauf testeten wir unseren neuen Peugeot zum ersten Mal auf der Rennstrecke und hatten nach 3 Runden einen Motorschaden. Damit war uns klar, dass dieser ausfällt und wir hatten wenig Zeit den Polo vorzubereiten. Aufgrund der perfekten Arbeit von Mark und Carsten aus dem letzten Jahr gab es aber nicht viel zu tun. Ölstand checken, Batterie laden, Bremse entlüften und ein paar Runden um die Halle. Schon war „Emma“ einsatzbereit.

 

Und so fuhren wir zum Lausitzring, mit dem kleinen Auto in der größeren Klasse. Die Abnahmen konnte ich problemlos erledigen, aber am Samstag im freien Training kam die erste Ernüchterung. Nur der 13. Platz in der DRX. Im darauffolgenden ersten Heat konnte ich mich immerhin um einen Platz verbessern.

 

Am nächsten Morgen begrüßte uns die Lausitz mit einem Regenschauer. Die Strecke war nass, der Schotter noch rutschiger und es machte mir noch mehr Spaß zu fahren. Dies merkte man auch an den Ergebnissen im zweiten und dritten Heat. Durch die perfekte Abstimmung des Autos, einer sauberen Fahrweise, schöner Überholmanöver, aber auch einiger Ausfälle konnte ich mich auf den 10. Platz bzw auf den 7. Platz vorfahren. Somit hatten wir unsere gewünschte Position im Semifinale erreicht. Hier kam ich knapp hinter Andreas Huhn ins Ziel, fuhr auf den dritten Platz und war für das Finale qualifiziert.

 

Für das Finale hatte ich mir höchstens den 5. Platz vorgenommen. Die ersten vier waren das gesammte Wochenende über die schnellsten gewesen und ich kam nicht mal ansatzweise in die Nähe. Nach ein paar Runden war ich dann auch fünfter und fuhr konstant meine Runden. Erst durch die Kollision von Gerhard Völzer und Björn Barkhoff kurz vor Ende erkannte ich noch eine Chance. Björn konnte leider nicht weiterfahren und Gerhard musste noch in die Jokerlap. Er jokerte in der letzten Runden, ich konnte auf der normalen Strecke vorbeifahren und in der letzten Kurve die Innenbahn zumachen. Somit konnten wir ein spannendes Wochenende verdient, aber auch etwas glücklich durch die Ausfälle anderer, mit dem dritten Platz abschließen.

 

Bis zum nächsten Rennen in Gründau sollte der Peugeot fertig sein und wir freuen uns schon darauf.

 

Vielen Dank an Mark und Andre für die Arbeit am Wochenende.

Youngster Cup Bundesendlauf in Wittenburg

Aufgrund dessen, dass ich im ADAC Slalom Youngster Cup in Berlin Brandenburg den 3. Platz der Klasse I belegte, fuhr das Team Weidinger Motorsport am 31.10.2015 nach Wittenburg zum Bundesendlauf.

Dort hatten sich die 3 Bestplatzierten aller ADAC Regionalclubs auf der Kartbahn in Wittenburg versammelt. Mit 48 Teilnehmern in der Youngster I war mir klar, es würde kein leichtes Spiel werden. Wie erwartet konnte ich mit den Spitzenzeiten nicht mithalten, jedoch konnte ich mich im Training im Mittelfeld platzieren. Mit dem Messer zwischen den Zähnen startete ich im ersten Wertungslauf, ohne Pylonenfehler lief es aus mir unerklärlichen Gründen dennoch eher bescheiden, denn ich konnte meine Trainingszeit nicht wiederholen.

Im zweiten Lauf jedoch galt es nun alles zu geben, ich hatte nicht mehr viel zu verlieren. Vom 39. Platz und nun etwas entspannter konnte ich im zweiten Wertungslauf mein altes Tempo finden und belegte den 35. Platz.

Insgesamt läßt sich die Saison so zusammenfassen, daß ich in meinem zweiten Jahr mich letztendlich erstmals auf dem Treppchen in Berlin-Brandenburg wiederfinden konnte und zu dem die Bundesendläufe mit Platz 35. von 48. beendete.

 

Vielen Dank an meine Eltern und das gesamte Team, dass sie mir eine so erfolgreiche Saison ermöglicht haben.

 

Philip Liebetrau

Großes Finale am Estering

Das Finale der DRX fand dieses Jahr am Estering statt und sollte eine 1 Tages Veranstaltung werden. Wir kamen bereits am Samstagvormittag an, um in Ruhe aufbauen und die Abnahmen erledigen zu können. Danach besprachen wir nochmal den Plan für Sonntag. Trotz meiner 10 Punkte Vorsprung musste ich mich für das Finale qualifizieren um die Meisterschaft zu gewinnen. Sollte es also in den Heats brenzlig werden, wollte ich mich lieber zurück halten, um meinen Polo nicht zu beschädigen.

 

Am folgenden Morgen war es dann nicht nur kalt sondern die Strecke war auch nass. Trotzdem konnte ich die schnellsten Zeiten in meiner Klasse fahren. Bereits im 1. Heat musste ich an das Gespräch vom Samstagabend denken. Nachdem ich den Start gegen Aaron de Haas in seinem Hecktriebler verloren hatte, war ich auf der Strecke schneller und hätte fast zu einem riskanten Überholmanöver aus der Red-Kiwi-Kurve angesetzt. Ich entschied mich dann doch lieber in die Jokerlap zu fahren und konnte ihn dadurch überholen. Auch die anderen Heats konnte ich für mich entscheiden und startete im Finale von Platz 1. Durch die Ausfälle einiger Konkurrenten stand damit aber schon fest: Ich bin der neue Meister im Rallycross Cup! Für das Finale hieß es: egal was passiert, ich kann angreifen.

Und dies war auch nötig. Durch meinen Fehler konnte Hein van de Warrenburg am Start an mir vorbeiziehen. Aber die Red-Kiwi-Kurve fuhr er zu weit außen an und so konnte ich mich innen reinbremsen. Langsam konnte ich dann von ihm wegfahren und hatte jetzt endlich auch meinen Sieg am Estering.

 

Damit ging für uns eine fast perfekte Saison zu Ende. 4 Siege aus 5 Rennen und 97 von 100 möglichen Punkten. Vielen Dank an die Sponsoren und natürlich an das Team, besonders Mark und Carsten, die viel Zeit in das Auto gesteckt haben.

 

 

Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, die Frage ist wo ;-)

3. Sieg im Cup

In Maasmechelen in Belgien fand der 4. Lauf zur Deutschen Rallycross Meisterschaft statt. Im letzten Jahr fielen wir hier durch einen technischen Defekt aus, hatten also noch eine Rechnung mit der Strecke offen. Durch die lange Anreise beschlossen wir bereits am Freitag loszufahren, obwohl das Rennen erst am Sonntag statt fand. Den Abend ließen wir dann ganz gemütlich ausklingen und bereitet schon mal alles vor für die Abnahmen und das erste freie Training am Samstag.

Dieser war dann leider sehr regnerisch, aber wenigstens konnten wir im Training die Regenreifen auf einer Rallycrossstrecke testen.

Auch die Nacht über gab es Regen und somit war die Strecke noch nass. Wir fuhren ein paar Runden, um die neuen Toyos anzufahren und waren somit bereit für den ersten Heat. Nach einigem hin und her während der Fahrerbesprechung wurde der Cup als erstes auf die Strecke geschickt. Die Startreihenfolge wurde ausgelost, da im Belgischen Rallycrossreglement ohne Zeittraining gefahren wird. Startgruppe 2 bestand dann aus Weidinger, Genz, Viehmann und Blume. Den Start konnte ich gewinnen und in der 1. Kurve kamen sich meine Verfolger in die Quere und drehten sich alle drei. Den 1. Heat konnte ich somit für mich entscheiden. Auch den 2. Heat konnte ich gewinnen und durch die abtrocknende Strecke sogar noch meine Zeit um 11 Sekunden verbessern.

Den 3. Heat sagten wir ab und ich konnte mir die Heats der anderen anschauen. Dabei fiel mir auf, dass der Starter jedesmal den gleichen Ablauf hatte und es genau 1 Sekunde dauerte, bis die Ampel von seinem Zeichen auf grün sprang. Mit diesem Wissen ging ich von der Pole ins Cupfinale. Diesmal pokerte ich einfach. Das „Ritual“ des Starters begann, die Flagge bewegte sich, zählen, losfahren und gewinnen.

 

Ich konnte in Belgien meine Führung in der Cup Meisterschaft auf 10 Punkte ausbauen und außerdem die offene Rechnung begleichen.

 

Hoffentlich können wir den Vorsprung am Estering halten.

 

Bis dahin.

 

Philipp W.

7. & 8. Youngster Cup Lauf in Kallinchen

Am 08.08.2015 bin ich im Rahmen des VCB Clubslaloms als Mitglied Weidinger Motorsports im ADAC Slalom Youngster Cup an den Start gegangen. Am Morgen legten Philipp und ich unsere Ziele klar fest- Doppelpodium für Weidinger Motorsport!

Das Training war gefühlt nicht gut, aber als ich meine erste Zeit sah konnte ich mich vergewissern,dass unser Ziel durchaus erreichbar war. Nach zwei fehlerfreien Wertungsläufen mit wettbewerbsfähigen Zeiten, erreichte ich den 2. Platz in der Vormittagsveranstaltung.

Nun hieß die Parole „Angriff“- und der ließ nicht auf sich warten. Nach wiederholt fehlerfreien Wertungsläufen konnte ich den zweiten Lauf mit einigen Sekunden Abstand klar für mich entscheiden, nun stand ich das Erste mal in meiner Karriere auf dem 1. Platz!!!

Die obligatorische Sektdusche ließen die „Gute Miene“ (Ulrike) und „der erste Fan“ (Mama) natürlich nicht aus!

Somit waren unsere Ziele erreicht ,Philipp belegte zwei mal den 2. Platz, und wir konnten den Samstag als einen erfolgreichen Tag für Weidinger Motorsport verbuchen.

 

Vielen Dank an das Team !!!

 

Philip Liebetrau

Start-Ziel-Sieg in Schlüchtern

Das Wochenende in Schlüchtern lief für uns perfekt. Wir hatten wunderbares Wetter und keinerlei Probleme mit dem Auto. Bereits im freien Training waren wir die schnellsten, allerdings zeigte sich mit Hein van da Warrenburg wieder einmal ein ernstzunehmeder Gegner. Die Vorläufe konnte ich alle gewinnen, obwohl ich gegen einen schnellen Floriam Viehmann und einen noch schnelleren Hein van de Warrenburg direkt antreten musste. Somit konnte ich im Finale von Platz 1 starten. Platz 2 ging an Hein, 3 an Florian V. und 4 an Florian Umland. Dieser legte einen Superstart hin und folgte mir in die erste Kurve, leider konnte er dem nicht ganz folgen und hatte zum Schluß sogar noch einen Reifenschaden. Ich konnte vorne weg und somit den 2. Sieg in der Saison einfahren.

Vielen Dank an das Team und die Sponsoren. Wir sehen und in Belgien.

Probleme am Lausitzring

Das 2. Rennen zur Deutschen Rallycross Meisterschaft fand am 13./14.06. am Lausitzring statt.  Die Strecke wurde neu aufgenommen in den Rennkalender und alle waren sehr gespannt. Es gab viele enge Passagen, aber auch ein sehr schnelles Stück über die Grand Prix Strecke. Problematisch war für uns, dass es unsere eigene Veranstaltung war und wir dadurch eine doppelte Belastung hatten. Papa als Rennleiter, Mama und Iris im Rennbüro, Mark als Organisationsleiter und Carsten am Start. Zum Glück konnten wir André Hoffmann, unseren Lackier- und Karroseriebaumeister, und seinen Freund Karsten als Ersatzmechaniker für uns gewinnen.

Die beiden bekamen dann leider auch direkt was zu tun. Nach einer halben Runde im freien Training ging das Getriebe kaputt. Sofort ging es auf Spurensuche, was genau passiert ist und ob es zu reparieren war. Den Flansch am Getriebe hat es wie einen Korkenzieher auseinander gezogen. Somit mussten wir das Getriebe wechseln. Keine Sperre mehr, aber wenigstens kürzer übersetzt als ein Seriengetriebe.

Da sowohl André als auch Karsten noch nie ein Getriebe gewechselt hatten, hatten wir beschloßen dies mit dem Team am Abend zu machen. Dies hat dann leider bis 1:30 Uhr gedauert, aber dafür lief das Auto auf den Böcken und ich konnte durchschalten.
Um 9 Uhr zum Warm Up merkte ich dann, dass ich nur den 3. und 4. Gang hatte zum Durchschalten. Da wir aber keine Zeit mehr hatten, musste ich so im 2. Heat an den Start gehen. Den Lauf konnte ich dann sogar gewinnen und mit der Gesamtzeit den 3. Platz belegen. Im 3. Heat konnte ich auch noch mal den 3. Platz erreichen und startete im Finale von Platz 3.

Naja eigentlich von Platz 3, den ich konnte wieder nicht im 3. Gang anfahren, wirkte den Motor ab und musste das Feld von hinten aufräumen. Durch einige Fehler meiner Konkurrenten konnte ich auf Platz 2 vorfahren und als ich schon am 1. Platz schnupperte, machte ich einen Fehler und fuhr gegen die Reifenstapel. Schon war ich wieder Dritter. In der letzten Runde konnte ich mich wieder auf den 2. vorarbeiten.


 

Mit diesem Ergebnis hatte am Anfang des Tages niemand gerechnet und wir sind alle sehr froh drüber. Einen Riesendank nochmal an André, Carsten, Marc und Karsten für die Arbeiten bis spät in die Nacht und auch an Umland Racing für den Motorkran.


 

Jetzt heißt es wieder Emma reparieren und für Schlüchtern vorbereiten.


 

Ich hoffe wir sehen euch dort wieder alle und wir haben wieder spannende Rennen.


 

Philipp


 

1. Rennen, 1. Sieg

Am 23./24.05. fand das erste Rennen der Deutschen Rallycross Meisterschaft auf dem Gründautalring statt. Mit einem perfekt vorbereitetem Auto reisten wir bereits am Freitag an um in Ruhe aufbauen zu könnnen und die Dokumenten- sowie technische Abnahme zu erledigen. Mit insgesamt 56 Teilnehmen, davon 7 in unserer Klasse hatten wir ein starkes Fahrerfeld und alle freuten sich auf ein spannendes Wochenende. Am Samstag standen außer dem freien Training auch noch das Zeitraining und der 1. Heat statt. Bereits im freien Training habe ich gemerkt, dass die Strecke mir immer noch liegt und dies konnte ich mit einer klasse Zeit im Zeittraining bestätigen. Mit einem souveränen Sieg im 1. Heat konnten wir den Samstag beenden und bereiteten uns auf Sonntag vor.

Dieser begann allerdings mit einem Schreck. Gleich am Start vom 2. Heat konnte ich nicht in den 2. Gang schalten und fiel auf den 3. Platz zurück. Trotz weitere Schaltprobleme konnte ich mich noch auf den 2. Platz im Heat vorarbeiten hatte aber insgesamt nur die viertbeste Zeit. Nach dem Rennen ging es an die Fehlersuche. Das Kugelgelenk vom Schalthebel hielt nicht mehr richtig. Mit einer improvisierten Verstärkung hielt dann aber alles wieder. Im 3. Heat konnte ich dann wieder voll angreifen und diesen für mich entscheiden.

Am Nachmittag kamen dann die Finalläufe. Von Platz 1 aus startend kam ich auch als Erster in die Kurve und konnte mich von da an immer mehr von meinen Verfolgen absetzen. Damit war die 1. Etappe für uns geschafft. Sieg im 1. Rennen.


 

Vielen Dank an das Team und an alle Sponsoren.

Wir freuen uns schon auf Rennen 2 am Lausitzring.


 

Philipp


 

Die Vorbereitungen für das 1. Rennen der Saison 2015 in Gründau sind in den letzten Zügen. Wir sehen erwartungsvoll in Richtung des kommenden Wochenendes. Natürlich werden wir euch so gut es geht auf dem laufendem halten.

Am 13.05.15 waren wir zu einer Pressekonferenz am Lausitzring. Dort stand Gerd Weidinger als Vorsitzender der PRS Berlin e.V. den Journalisten Rede und Antwort für das bevostehende Rennen am 13./14.06.15. Auf mit dabei waren Philipp und Emma (unser Polo) um den Journalisten zuzeigen, was Rallycross ausmacht. Die ersten Meter auf den neugebauten Schotterpassagen boten eine attraktive Kulisse für schöne Bilder.

Aktuelles

Auf unserer neuen Internetseiten stellen wir uns und unser Hobby vor.

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